Was ist das schöne an einer Radtour?
Im Einklang mit der Natur sein!



.. Die Ruhe geniesen.

Oft musst du dich erst wieder an die Ruhe gewöhnen.
Am Anfang stehen viele Fragen



Schlafen im Zelt oder in einer Unterkunft? Habe ich einen Kocher und Geschirr mit oder gehe ich immer essen? Habe ich die Route genau geplant? Gibt es für die Route eine Karte im richtigen Maßstab? Werden Passagen mit Zug oder Schiff gefahren? Habe ich mich genau diesbezüglich informiert? Sind Reservierungen notwendig?
Radreisen in Südamerika



Empfehlenswert ist die Carretera Austral mit einer Länge von ca. 1200km. Die Hälfte Asphalt, die andere Hälfte Schotter. Aufgrund der teilweise schlechten Straßen braucht man schon ein Rad mit stabilen Laufrädern und Reifen. Am Besten ein Mountainbike mit Federgabel. Aber ein Tourenrad mit breiteren Reifen tut es natürlich auch. Es kommt auf den Komfort an, den du haben willst. Campingplätze kosten in der Regel umgerechnet 5-10 Euro. Wild campen ist auch kein Problem. Es gibt Apps mit den Campingplätzen und Plätzen für wildes Campen.
                                         


Radreisen in Schweden, Norwegen
Hier ist im Landesinneren besonders die Jahreszeit zu beachten. Wenn möglich schon um April, Mai fahren. Im Hochsommer sind dann die Gelsen nicht zu unterschätzen. Wenn du die Westküste in Norwegen entlang fährst, geht es, da dort der Wind vom Meer hereinweht.

In Norwegen und Schweden gilt übrigens das Jedermannsrecht. Das bedeutet, du darfst nahezu überall campen. Wenn du auf einem privaten Grundstück campen willst, musst du dort natürlich fragen. Teilweise sind die Entfernungen zwischen den Ortschaften zu beachten, wenn man ein Geschäft benötigt. Auf Norwegens Straßen bist du als Radfahrer sehr sicher unterwegs. Es ist auch sehr wenig Verkehr. In Süd-Norwegen ab Trondheim ist jedoch wieder mehr los.
Reisen in heißen Klimazonen
Die richtige Bekleidung zu haben und die richtige Jahreszeit für die Radreise auszusuchen ist schon sehr wichtig. Die richtige Tageszeit für das Fahren kannst du dann je nach Tagesverlauf anpassen. Und nicht zuletzt: Ein großer Wasservorrat!
           
Welche Reiseradtypen gibt es?



Du kannst natürlich mit den meisten Rädern auf eine Radtour gehen. Man sollte jedoch beachten wieviel Gepäck man mitnimmt. Wenn Gepäcksträger, sollten diese stabil sein und vorschriftsmäßig am Rad angebracht sein. Bei mehr Gepäck kann man, wenn es die Gabel zuläßt, auch einen Lowrider anbringen oder auch nur mit Anhänger fahren. Grundsätzlich kannst du mit einem Reiserad auf Tour gehen aber auch mit einem Mountainbike. Es kommt natürlich auch auf die Länge der Tour an.
Ist eine Federung notwendig?



Notwendig nicht, aber es kommt drauf an, wieviel Komfort du auf der Tour haben willst und auch wie die Straßen beschaffen sind. Das musst du selbst für dich entscheiden.
         
Anhänger oder Packtaschen?



Der Vorteil vom Anhänger ist, dass dieser an fast jedes Rad angebracht werden kann. Du hast eine große Tasche, wo alles drin ist. Beim Zugfahren ist es etwas umständlicher.

Der Vorteil der Packtaschen ist. Wenn du ein Ordnungsmensch bist, und jede Tasche immer gleich packst, hast du eine bessere Übersicht über die Sachen und du kommst auch schneller dazu. Der Nachteil ist, du musst dein Rad mit guten Gepäcksträgern ausrüsten.


Welche Zelttypen gibt es?
Die meisten Zelte am Markt sind heutzutage schon selbststehend. Nur bei den Leichtgewichten gibt es auch welche, die du an allen Ecken mit Heringen festmachen musst. Hier musst du beachten, wo du zeltest, bzw. welchen Untergrund du dort hast und ob du die Heringe überhaupt in den Boden bekommst. Für Radreisen bei kälteren Temperaturen empfiehlt sich ein 4-Seasons-Zelt zu nehmen, dass die Temperatur besser isolieren kann. Ansonsten ist zu bedenken, wie groß das Zelt sein sollte. Besser eine Nummer größer, damit du mehr Platz hast. Das Bisschen an Mehrgewicht fällt in der Regel nicht ins Gewicht.
Küche?



Kocher laufen vorwiegend mit Gas oder Benzin. Gaskocher sind leichter und auch leichter zu bedienen, jedoch brauchst du immer die passenden Kartuschen. Beim Benzinkocher bekommst du den Benzin ja überall an den Tankstellen. Der Betrieb und die notwendige Reinigung ist nur geringfügig aufwändiger. Töpfe und Pfannen gibt es in Alu oder Edelstahl. Edelstahl lässt sich einfacher reinigen und ist auch kratzfester. Alu ist etwas leichter. Kleine Behälter mit Öl (z.B.: zum Eier anbraten), Salz, Pfeffer nicht vergessen.
Welche Schlafsacktypen gibt es?
Es gibt die Daunenschlafsäcke und die Kuststoffschlafsäcke. Daunenschlafsäcke sind leichter, brauchen aber länger zum Trocknen. Kunststoffschlafsäcke sind etwas schwerer, trocknen aber wesentlich schneller.
Als Unterlagsmatte empfiehlt sich eine Iso-Unterlagsmatte, um die Kälte vom Boden wirkungsvoll zu isolieren. Üblicherweise wiegen diese 500 Gramm bis 1 Kilo.

Autor: Michael Gasser, 2020©
zurück zur Spezial-Seite